Die diesjährigen Kosmikwochen standen unter dem Motto „Zeitreise“ und die Kinder haben sich mit den Lernbegleitern auf die Präsentationen von spannenden Epochen am 11. April 2019 vorbereitet.Vorgestellt wurden die Ergebnisse der fast 2-wöchigen Arbeiten im Karuna-Saal auf einer extra aufgebauten Bühne und in der darüberliegenden Galerie. Für die Technik und die Beleuchtung gab es ein eigenes Team, dem ein großer Dank gilt.
Nach einer kurzen Ansprache unserer Schulleiterin Hendrikje, ging es direkt los mit „Szenen aus dem Mittelalter“. Hier standen vor allem die Lebensweisen der Bauern und Adligen im Vordergrund. Für Schmunzeln und Gelächter sorgten dabei die Einführung der Tischsitten und die damals verwendeten Schimpfwörter – ein gelungener Auftakt.
Direkt im Anschluss wurden die Zuschauer in das alte Ägypten entführt und die damaligen Götter, der Pharao Tutanchamun und sogar Kleopatra auf der Bühne Platz nahmen. Hier erfuhren die Zuschauer auch, warum Kleopatra damals eine schwarz aufgemalte Augenpartie hatte: sie konnte dadurch besser sehen, da die dunklen Augenränder sie vor dem grellen Licht der Sonne schützte.
Rund um den Sport – damals und heute, drehte sich die dritte Präsentation. Hier wurden ältere und neuere Sportarten und Spiele, wie „Bäumchen wechsel Dich“ vorgestellt.
Danach wurde es still im Karuna-Saal, da nun das Überleben von Juden im 2. Weltkrieg und Papa Weidt mit seiner Blindenwerkstatt dargestellt wurde. Die Kinder zeigten das Abführen der Blinden und Taubstummen von der Gestapo und die Rettungsversuche von Otto Weidt. Papa Weidt hat damals mehreren jüdischen Personen das Leben gerettet und eine Gedenktafel in Berlin-Mitte erinnert an seinen Verdienst.
Das vorletzte Projekt vor der Pause behandelte das römische Reich und wie die Römer damals gelebt haben. Dabei ging es neben Gladiatorenkämpfen auch um die Kleidung und die Architektur, wie die Thermen. Am Ende der Vorstellung gab es ein kleines Quiz, in dem die Zuschauer ihr Wissen testen konnten.
Eine ganze Präsentation lang Fragen beantworten konnte das Publikation in der anschließenden Präsentation „Projekt Erfindungen – Das Erfinder-Quiz“. Es wurden wirklich knifflige Fragen, wie „Was gab es zuerst: den Toaster oder die Spülmaschine?“ gestellt, bei denen die Zuschauer auch manchmal daneben lagen (Lösung: die Spülmaschine gab es eher).
Nach einer halbstündigen Pause ging es direkt mit einer Modenschau der Zukunft weiter, bei der die vorgestellten Kleidungsstücke nicht genäht sondern ausschließlich geklebt, getackert oder auf andere Weise befestigt wurden. Die Liebe zum Detail und die aufwändigen Bastelarbeiten wurden vom Publikum großem Applaus honoriert.
Es folgte nun die Präsentation zu Nord- und Südamerika, welche sich rund um die Azteken, Inuit und weitere geschichtliche Entwicklungen drehte. Hierzu gab es neben der Präsentation auch noch Schaubilder/Plakate in der Galerie, wo auch zu einigen der anderen Projekte Bilder und Material ausgestellt wurde.
In der anschließenden Präsentation nahmen die Kinder und Lernbegleiter die Zuschauer anschließend zu einer Reise zum Mars mit. Bei einem Experiment wurde eine Rakete mit Hilfe von Wasser und Luftdruck gestartet und in einem sehr unterhaltsamen Kurzfilm festgehalten. Nach dem geglückten Start gab es großen Applaus.
Living History: hier drehte sich alles rund um den grünen Lernort und was die Kinder dort erarbeitet haben. Neben Schnitzen und Feuer machen, wurden auch verschiedene Kräuter und deren Verwendung erforscht. Die Präsentation wurde als Theaterstück vorgestellt.
Den krönenden Abschluss bildete das Zeitreise-Musical, in dem 2 Kinder mithilfe ihrer Spielekonsole durch verschiedene Zeitepochen reisten. Es ging durch die Steinzeit, das Mittelalter,…bis hin in die Zukunft. Am Ende landeten die beiden Kinder aber wieder wohlbehalten in der Gegenwart und es war ein sehr gelungenes Ende für diesen Präsentationstag.
Ich denke, es war für alle Zuschauer, Eltern, Kinder und Lernbegleiter ein tolles Erlebnis und wir freuen uns schon auf die nächsten Kosmikwochen!
















