Ein Beitrag von Angela Krause (Lernbegleiterin der D)
Liebe Eltern,
Inhalt einer unserer wöchentlichen Teamsitzungen war vor kurzem das Thema „Wenn frühkindliche Reflexe andauern“.
Oft machen wir uns Gedanken darüber und fragen uns: Wie kommt es beispielsweise dazu, dass es manchen Kindern sehr schwer fällt, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren? Warum nehmen Auffälligkeiten wie ADS oder ADHS stetig zu? Wie kommt es dazu, dass Kinder verhaltensauffällig oder sogar aggressiv reagieren? Was begünstigt eventuell eine Lese-, Schreib- oder Rechenschwäche? Warum haben mehrere Kinder motorische Schwachstellen usw….?
Durch all diese Dinge kann das tägliche Leben für ein Kind sehr anstrengend werden sowie auch für die Menschen, die es auf seinem Weg begleiten. Sicher gibt es verschiedene Ursachen dafür.
Wir diskutierten das „Überdauern frühkindlicher Reflexe“ … ein interessantes Thema, das zum Nachdenken anregt: Siehe „Naturarzt“ November 2017:
ein Artikel von Johanna Lauff M.A., neuromotorische Entwicklungsförderin, INPP
„Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir mit Reflexen ausgestattet, die in den ersten sechs Monaten unser Überleben sichern. Mit zunehmender Reifung des Säuglings werden sie in kontrollierte Reaktionsmuster umgewandelt. Überdauern Reste dieser frühkindlichen Reflexe, stören sie die neuromotorische Entwicklung des Nervensystems und können beispielsweise Auffälligkeiten wie ADS oder Lern- und Konzentrationsstörungen begünstigen. Individuelle Bewegungsprogramme geben dem Nervensystem Impulse, damit es die Ausreifung nachholen kann“
Sicher hat der „Eine oder Andere“ sich bereits mit diesem Thema beschäftigt….für Einige ist es jedoch neu und regt dazu an, in dieser Richtung nachzuforschen.
-> Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen. ->
Ihre Lernbegleiter der Lerngruppen 1/2/3