„Kreativität kann man nicht aufbrauchen. Je mehr man sich ihrer bedient, desto mehr hat man.“ (Maya Angelou)
Es ist nun schon wieder ein paar Tage her, aber umso mehr lohnt es sich, noch einmal die wundervollen unterhaltsamen Theater-Aufführungen der Lerngruppe g Revue passieren zu lassen.
Am 27. April 2017 kurz vor 11.00 Uhr erreichte die Aufregung der Lerngruppe g unter der Leitung von Tine und Lydia ihren Höhepunkt!
„Das Gauklermärchen“ von Michael Ende wurde zum ersten Mal vor Publikum in der Mensa aufgeführt!
Seit Beginn des Schuljahres wurde in der Lerngruppe unter professioneller Anleitung von Tine Lechner alles für diesen Moment getan: gesungen, gesprochen, getanzt, auswendig gelernt, geübt, geprobt, geschneidert, gebastelt, gezeichnet, errichtet, aufgenommen, Kabel verlegt, Stühle gerückt, geschwitzt, gefroren, gelacht, geweint, Mut verloren, Mut zugesprochen …
In den letzten beiden Wochen vor dem ersten öffentlichen Auftritt war von nichts anderem mehr die Rede!
Weder Deutsch- noch Mathehefte wurden beschrieben; dafür wurden wichtige Voraussetzungen für das Erlernen aller Fähigkeiten erworben: Kreativität, Improvisation, Freude, Teamfähigkeit, Selbstvertrauen, Mut!
Ich kann nur sagen: es hat sich gelohnt!
Spätestens nach der Generalprobe am 27. Mai um 11.00 Uhr, als die erste anstrengende Aufregung zum ersten Mal abfiel, spürten das nicht nur die anwesenden Gäste im Publikum, sondern auch alle mitwirkenden kleinen und großen KünsterInnen und HelferInnen hinter, neben und auf der Bühne!
Es gab insgesamt 4 Aufführungen, die vor allem von Lernenden aller Altersklassen, dem Personal unserer Schule sowie vom Nachwuchs aus dem Kinderhaus, von unserer Pankower Partnerschule und den Angehörigen der KünstlerInnen besucht wurden. Aber auch Interessierte von „Außerhalb“ wurden auf das Theaterstück aufmerksam und kamen zu Besuch.
Nach der letzten Aufführung – am Abend des 29. April – gab’s noch eine wohlverdiente und ausgelassene Abschluss-Party mit einem nun noch mehr gestärktem Lerngruppen-Team!
„Der alte Satz: Aller Anfang ist schwer, gilt nur für Fertigkeiten. In der Kunst ist nichts schwerer als beenden und bedeutet zugleich Vollenden.“ (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Lerngruppe g bei allen Eltern und Verwandten bedanken, die dieses Projekt mit ihrer Zeit, ihren Fähigkeiten und Leihgaben so tatkräftig unterstützt haben!!!
Jenny Shead


