„Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist egal, was uns trennt.“
(Ernst Ferstl)
Liebe Eltern,
es gibt wohl kaum jemanden, der die Auswirkungen der derzeitigen Situation nicht zu spüren bekommen hat.
Während bereits Hilfspakete für das Gesundheitswesen und für Unternehmer von der Regierung geschnürt werden, gibt es Personengruppen, die in diesen besonderen Tagen noch mehr als bereits zuvor auf Solidarität, Mitgefühl und Nächstenliebe angewiesen sind: unsere obdachlosen Mitmenschen!
Durch die Schließung der Suppenküchen und Ausgabestellen der Tafeln fehlen den auf der Straße lebenden Menschen überlebenswichtige Nahrungsmittel.
Was für die Umwelt gut ist, entzieht den Obdachlosen und Straßenkindern die Existenz: fehlende Pfandflaschen auf den Straßen, in U-Bahnhöfen und in Parks.
Auch das Betteln und der Verkauf von Obdachlosenzeitungen ist wenig erfolgreich, wenn kaum jemand auf der Straße ist.
KARUNA lässt diese Menschen nicht im Stich:
Wie der Tagesspiegel am Montag verkündete, verteilte der Verein am Montag je 10 € sowie Suppe und Getränke an jeden Obdachlosen.
Um auch unter den Obdachlosen die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, sind ebenfalls seit Montag Taskforces aus Sozialarbeitern und Jugendlichen im Bundesfreiwilligendienst unterwegs, um die Obdachlosen über das Virus aufzuklären, Fieber bei ihnen zu messen und entsprechende Maßnahmen bei erhöhter Temperatur zu treffen. Diese verteilen – unabhängig davon, ob die Obdachlosen einer Untersuchung zustimmen oder nicht – seit Dienstag nun auch täglich 10 € an jeden Obdachlosen, während es am Boxhagener Platz in Friedrichshain am Pavillion von KARUNA weiterhin Suppe für unsere benachteiligten Mitmenschen gibt.
Ich finde das eine tolle Aktion, die mit Sicherheit für alle direkt Beteiligten kein einfacher Job ist!

Liebe Leserinnen und Leser,
diese wertvolle Arbeit von KARUNA ist nur durch Freiwilligendienste und Spenden aufrecht zu erhalten. Niemand weiß, wann für uns alle – und somit auch für die Obdachlosen und Straßenkinder – wieder so etwas wie „Normalität“ eintreten wird.
Die Corona-Krise hat die meisten von uns auch finanziell getroffen. Durch KARUNA werden wir aber daran erinnert, dass es immer Menschen geben wird, denen es noch ein wenig schlechter geht als uns, die wir unsere Dächer über unseren Köpfen mit großer Wahrscheinlichkeit behalten können, jeden Tag mehrere Mahlzeiten einnehmen, abends in vertrauter Sicherheit ins Bett gehen können und wo abgesagte Frisörtermine zu Problemthemen werden.
Wir könnten hier auf die Politik schimpfen, die wiedereinmal die Ärmsten in unserem Land vergessen zu haben scheint, aber das würde den Bedürftigen nicht helfen.
Wer es also besser machen möchte, darf dies tun.
Über betterplace.org oder direkt über PayPal kann jeder etwas abgeben, der kann und möchte.
In unserer Familie haben wir z.B. festgestellt, dass wir das von der Schule zurückgezahlte Buffet-Geld nicht großartig vermisst hätten, während es anderen für wenigstens 3 Tagen das Überleben sichert.
Ich weiß, dass das nicht jede Familie von sich behaupten kann, und es soll auch nur eine Anregung sein und kein schlechtes Gewissen vermitteln.
Wie der Tagesspiegel weiterhin schreibt, sind aber auch andere Hilfen, z.B. in Form von Sachspenden, die an sog. Spendenzäunen in der Stadt angehängt werden können, möglich.
Weitere Informationen könnt ihr direkt auf der Homepage von KARUNA e.V. nachlesen.
Wie dankbar diese Menschen sind, könnt ihr den folgenden kleinen Videosequenzen entnehmen:

Euch allen wünsche ich ganz viel Kraft, besonders auch denjenigen, die in Berufen arbeiten, wo gerade alles andere als Entschleunigung zu spüren ist!
Bleibt gesund und zuversichtlich!
Jenny von der AG Kommunikation
Und noch etwas, was uns als AG Kommunikation am Herzen liegt:
Auch das Leisten von Elternstunden muss vorerst ins Home-Office verlegt werden.
Dieser Blog kann in der Zeit der Schulschließung eine Verbindung zwischen uns allen darstellen und uns gleichzeitig mit hochwertigen Informationen versorgen.
Wer sich vorstellen kann, in den nächsten Wochen ein Teil unserer Autoren-Community zu werden – auch wenn es sich nur um einen einzigen Beitrag handelt – kann sich gerne über das Anmeldeformular einen Autoren-Zugang freischalten lassen.
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In Absprache mit der Schulleitung kann der jeweilige Zeitaufwand für das Erstellen eines Beitrags auf euer Elternstunden-Konto gebucht werden.
Wir danken schon im Voraus für euer Engagement!
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1 Kommentar
Anke Eiselt · 27. März 2020 um 13:12
An der Stelle wird Zeit, ein großes DANKESCHÖN an die ElternAG und die Autor*innenComunity zu senden. Es ist großartig zu wissen, eine Elternschaft zu haben, die sich im Kleinen wie im Großen mit Gemeinschaftsinn solidarisch zeigt und handelt und eben auch, wie es der letzte Beitrag von Jenny Shead zeigt, mit dem KARUNAMind identifiziert.
Danke!
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